Die Freiheit kam im Mai? Griechische Überlebende aus dem KZ-Komplex Mauthausen, Alexander Toumanides

Die Freiheit kam im Mai?

Griechische Überlebende aus dem KZ-Komplex Mauthausen

von Alexander Toumanides

Die Befreiung des KZ Mauthausen bedeutete für griechische Überlebende nicht automatisch die Rückkehr in ein normales Leben. Vielmehr markierte sie den Beginn einer Phase der Orientierung, in der über Rückkehr, Emigration und die Möglichkeit eines Neuanfangs entschieden werden musste. Anhand von Zeitzeugenberichten untersucht dieser Beitrag die Erfahrungen griechischer Überlebender nach 1945 und fragt, was „Befreiung“ für viele eigentlich konkret bedeutete.

Abbildung 1: Griechische Überlebende des KZ-Außenlagers Ebensee auf dem Weg zur Repatriierung, 1945. Das Foto verweist auf den gemeinsamen Ausgangspunkt vieler griechischer Überlebender nach der Befreiung, ihre weiteren Wege sollten sich jedoch bald unterscheiden.
United States Holocaust Memorial Museum, courtesy of Dorothy Pecora, 48745.

Als Anfang Mai 1945 amerikanische Truppen das KZ Mauthausen erreichten, war für die Überlebenden die nationalsozialistische Herrschaft endlich vorbei. Jahrzehnte später erinnerte sich der aus Thessaloniki stammende Heinz Kounio an die ersten amerikanischen Panzer, die am 6. Mai auch ins Außenlager Ebensee einrollten. Besonders im Gedächtnis geblieben war ihm ein amerikanischer Soldat griechischer Abstammung, der zwischen den ausgemergelten Häftlingen nach Landsleuten suchte. Als dieser auf Griechisch fragte, ob sich unter den Überlebenden irgendeine Grieche befände, meldete sich Kounio. Der Soldat versprach Hilfe und kündigte an, dass Krankenwagen folgen würden. Für Kounio wurde die Szene zum Sinnbild des Moments, in dem aus der lange erhofften Befreiung schließlich Realität wurde. Auf die Krankenwagen hatten die Überlebenden dennoch drei weitere Tage zu warten.1

Die ersten Tage der Freiheit brachten jedoch nicht nur Erleichterung. Viele Überlebende wussten kaum etwas über das Schicksal ihrer Familien oder die Situation in Griechenland. Nach Jahren der Lagerhaft mussten sie Entscheidungen treffen, für die es oft weder klare Informationen noch offensichtliche Antworten gab.

Der Titel dieses Beitrags greift die Erinnerungen des griechischen Schriftstellers und Mauthausen-Überlebenden Iakovos Kambanellis auf, die auf Deutsch unter dem Titel „Die Freiheit kam im Mai“ erschienen sind. Kambanellis beschreibt in seinen Erinnerungen eindrücklich die Wochen nach der Befreiung. Fußballspiele, Diskussionen über die Zukunft und das Warten auf eine Rückkehr verleihen seinem Bericht eine beinahe widersprüchliche Atmosphäre zwischen Euphorie und Unsicherheit.2 Gerade diese Schwebe zwischen Befreiung und Zukunft macht deutlich, dass der 5. Mai 1945 für viele Überlebende weniger ein Endpunkt als vielmehr der Beginn eines neuen Abschnitts war.

Kambanellis Erinnerungen stehen damit stellvertretend für Erfahrungen, die sich auch in zahlreichen anderen autobiographischen Berichten, Zeitzeugeninterviews und Archivquellen finden. Die militärische Befreiung markierte für viele griechische Überlebende keinen klaren Schlusspunkt. Die anschließenden Wege der griechischen Überlebenden nach der Befreiung verliefen jedoch keineswegs einheitlich. Während einige möglichst rasch nach Griechenland zurückkehren wollten, entschieden sich andere für die Emigration oder fanden sich in einem Land wieder, das selbst vor neuen politischen Konflikten stand. Anhand ausgewählter Lebensgeschichten zeichnet dieser Beitrag einige jener Wege nach, die griechische Überlebende nach ihrer Befreiung aus Mauthausen einschlugen.

Griechische Gefangene in Mauthausen

Als das Lager Mauthausen im Mai 1945 befreit wurde, befanden sich dort Menschen mit sehr unterschiedlichen Lebensgeschichten. Unter den griechischen Häftlingen waren sowohl politische Gefangene und Widerstandskämpfer als auch Jüdinnen und Juden, die zuvor über Auschwitz in den Lagerkomplex Mauthausen deportiert worden waren. Insgesamt wurden nach Andreas Kranebitter 1.293 Personen mit der Nationalität Griechenland nach Mauthausen deportiert, von denen 516 nicht überlebten.3 Trotz ihrer gemeinsamen Herkunft unterschieden sich ihre Verfolgungserfahrungen teils erheblich. Im Lager selbst wurden die jüdischen Gefangenen nicht unter dieselbe Kategorie gefasst wie die nicht-jüdischen Griechen.4

Besonders die jüdischen Häftlinge stammten häufig aus Thessaloniki, einst Zentrum des jüdischen Lebens in Griechenland. Darüber hinaus auch aus anderen bedeutenden jüdischen Gemeinden wie etwa Ioannina oder Korfu. Viele waren zunächst nach Auschwitz deportiert und später, bedingt durch den Verlauf des Krieges in verschiedene Lager des Mauthausen-Komplexes überstellt worden. Andere Griechen gelangten wegen ihrer Beteiligung am Widerstand gegen die deutsche Besatzung direkt nach Mauthausen.

Obwohl sich die Erfahrungen jüdischer und nicht-jüdischer griechischer Häftlinge während der Verfolgung und auch im Lager deutlich unterschieden, teilten sie im Mai 1945 einen gemeinsamen Ausgangspunkt: Mauthausen. Von hier aus mussten Angehörige beider Gruppen Entscheidungen über ihre Zukunft treffen. Griechenland blieb dabei, unabhängig von den nationalsozialistischen Lagerkategorien und unterschiedlichen Formen der Selbstidentifikation, zunächst ein zentraler Bezugspunkt. Gerade dieser gemeinsame Ausgangspunkt macht es möglich, die Nachkriegserfahrungen jüdischer und nicht-jüdischer griechischer Überlebender gemeinsam zu betrachten.

Bari als Knotenpunkt

Die schwierige Situation der griechischen Überlebenden wurde zusätzlich dadurch verschärft, dass sie kaum auf die Unterstützung ihres Heimatstaates zählen konnten. Während Länder wie Frankreich umfangreiche Rückführungsprogramme für ihre Staatsbürger organisierten, spielte die Repatriierung griechischer Überlebender für die Behörden in Athen nur eine untergeordnete Rolle. Griechenland befand sich nach Jahren der Besatzung in einer tiefen politischen und wirtschaftlichen Krise, zugleich richtete sich die Aufmerksamkeit der Regierung zunehmend auf die innenpolitischen Konflikte, die wenig später in den Bürgerkrieg münden sollten. Die Organisation der Rückkehr wurde daher weitgehend internationalen Hilfsorganisationen wie der UNRRA überlassen. Für viele Überlebende bedeutete dies, dass ihre Heimkehr häufig von internationalen Hilfsorganisationen, improvisierten Transporten und persönlichen Entscheidungen abhing.

Für viele griechische Überlebende führte der erste Weg nach der Befreiung nach Süditalien. Insbesondere die Hafenstadt Bari, aber auch der Hafen von Tarent entwickelte sich zu wichtigen Knotenpunkten der Nachkriegszeit. Von hier aus konnten Schiffe nach Griechenland erreicht werden; zugleich war Bari ein Zentrum der internationalen Hilfsorganisationen und Ausgangspunkt für viele jüdische Überlebende, die eine Emigration in das britische Mandatsgebiet Palästina anstrebten.

Obwohl Bari für viele griechische Überlebende ein gemeinsamer Durchgangsort war, verbanden sich mit der Stadt sehr unterschiedliche Erfahrungen. Für zahlreiche nicht-jüdische Griechen blieb sie vor allem eine Zwischenstation auf dem Weg nach Hause. In ihren Erinnerungen erscheint Bari häufig nur als organisatorischer Schritt vor der Überfahrt nach Griechenland. Für einige jüdische Überlebende erhielt die Stadt dagegen eine andere Bedeutung. Hier trafen sie auf Hilfsorganisationen und andere Displaced Persons. Während einige weiterhin die Rückkehr nach Griechenland planten, begannen andere erstmals ernsthaft über eine Emigration nach Palästina nachzudenken. In Bari und seiner Umgebung befanden sich zudem mehrere Hachsharot-Lager, die jüdische Überlebende durch praktische Ausbildung auf ein neues Leben in Palästina vorbereiten sollten.5 Bari machte die unterschiedlichen Nachkriegsperspektiven innerhalb der Gruppe der griechischen Überlebenden besonders deutlich. Während es für diejenigen die möglichst rasch nach Griechenland zurückkehren wollten lediglich eine kurze Durchgangsstation blieb, nutzten andere die Stadt als Ausgangspunkt für eine Emigration ins Mandatsgebiet Palästina.

Rückkehr oder Neuanfang?

Für Heinz Kounio war das Ziel klar. Nach Jahren der Verfolgung wollte er nach Thessaloniki zurückkehren. Im Juli 1945 gelang ihm gemeinsam mit seinem Vater die Rückkehr nach Griechenland. Später erinnerte sich Kounio:

„Im Juli 1945 kehrten mein Vater – Häftling Nr. 109564 – und ich – Häftling Nr. 109565 – bei der ersten sich bietenden Gelegenheit in unsere geliebte Heimat zurück. Wir waren wieder auf griechischem Boden.“6

Trotz der Zerstörung und der Verluste entschied er sich für einen Neuanfang.

Anders verlief der Weg des Auschwitz- und Mauthausen-Überlebenden Moshe Aelion. Auf Befehl der Amerikaner hin sollte er und weitere Überlebende sich Richtung Griechenland begeben. Mittels Lastwägen wurden sie dafür nach Italien transportiert. Während eines Aufenthalts in Norditalien begegnete er jüdischen Soldaten aus Palästina, die ihn schockiert fragten, weshalb er überhaupt nach Griechenland zurückkehren wolle. Die politische Lage dort erschien unsicher, es herrsche Bürgerkrieg. Gemeinsam mit anderen Überlebenden entschied sich Aelion schließlich für die Emigration.7 Über Bari gelangte er in verschiedene Auffanglager in Italien und erreichte erst ein Jahr später Haifa.

Während Aelion schließlich Haifa erreichte, kehrte Kounio nach Thessaloniki zurück. Doch auch die Rückkehr nach Griechenland bedeutete nicht zwangsläufig das Ende der Suche nach einem Neuanfang. Viele Überlebende verbanden mit ihrer Heimkehr die Hoffnung, an ihr früheres Leben anknüpfen zu können. Die Realität des Nachkriegsgriechenlands stellte diese Erwartungen jedoch häufig in Frage.

Abbildung 2: Überlebende im zerstörten jüdischen Friedhof von Thessaloniki, 1946. Für viele Rückkehrer wurde die weitgehende Zerstörung jüdischen Lebens zu einem prägenden Eindruck der Nachkriegszeit.
United States Holocaust Memorial Museum, courtesy of American Jewish University, 216084.

Die Rückkehr nach Griechenland

Das Land war nach Jahren der Besatzung wirtschaftlich verwüstet und politisch tief gespalten. Bereits im Dezember 1944 waren in Athen bewaffnete Kämpfe zwischen der linksgerichteten Widerstandsbewegung EAM-ELAS und den von Großbritannien unterstützten Regierungstruppen ausgebrochen. In den folgenden Jahren entwickelte sich daraus der Griechische Bürgerkrieg. Für viele Überlebende bedeutete dies, dass sie in ein Land zurückkehrten, das selbst weiterhin von Gewalt und Unsicherheit geprägt war.

Besonders deutlich zeigte sich dies für zahlreiche jüdische Überlebende. Zwar kehrten viele zunächst in ihre Heimatorte zurück, doch fanden sie dort oft zerstörte Gemeinden und ausgelöschte Familienstrukturen vor.

Als Heinz Kounio und sein Vater nach Thessaloniki zurückkehrten, fanden sie weder ihr Haus noch das Familiengeschäft in dem Zustand vor, in dem sie sie zurückgelassen hatten. Das Wohnhaus war inzwischen von Flüchtlingen belegt worden, das Geschäft von anderen übernommen. Erst mit Unterstützung eines hochrangigen Polizeioffiziers erhielt die Familie einen Teil ihres Hauses zurück und konnte wenig später auch das Geschäft wieder übernehmen.8 Kounios Erinnerungen verdeutlichen, dass die Rückkehr für viele Überlebende nicht nur die Konfrontation mit dem Verlust von Angehörigen bedeutete, sondern auch mit der Frage, wie ein neues Leben unter den Bedingungen des Nachkriegsgriechenlands überhaupt aufgebaut werden konnte.

Viele andere Rückkehrer wurden nicht selten mit Misstrauen konfrontiert. Ihr Überleben erschien manchen Zeitgenossen erklärungsbedürftig und wurde mitunter sogar zum Gegenstand von Verdächtigungen. Auch innerhalb der jüdischen Gemeinden verlief die Rückkehr nicht immer konfliktfrei. Die Erfahrungen von Deportation, Lagerhaft, Versteck und Exil hatten unterschiedliche Überlebensgeschichten hervorgebracht, die nicht zwangsläufig zu gegenseitigem Verständnis führten. So berichtet Plaut für die Gemeinde von Korfu von Spannungen zwischen Rückkehrern aus den Konzentrationslagern und jenen, denen es gelungen war, sich während der Besatzung zu verstecken. Manche Überlebende empfanden das Verhalten der Versteckten als Abkehr von gemeinschaftlichen Verpflichtungen, während andere ihre Entscheidungen als notwendige Strategie des Überlebens betrachteten.9 Die Rückkehr bedeutete daher nicht automatisch die Wiederherstellung der Vorkriegsverhältnisse, sondern erforderte auch eine Neuverhandlung innerjüdischer Beziehungen.

Die Hoffnung auf einen Neubeginn wich nicht selten einer erneuten Entscheidung über die eigene Zukunft. So verließen viele griechische Jüdinnen und Juden das Land nur wenige Zeit nach ihrer Rückkehr wieder und wanderten ins britische Mandatsgebiet Palästina, später Israel, oder auch in andere Destinationen aus.10 Dies zeigt sich beispielhaft am Lebensweg von Eftychia Osmo. Die aus Korfu stammende Jüdin hatte Auschwitz und Mauthausen überlebt und plante bereits nach ihrer Befreiung die Auswanderung nach Palästina. Auf Bitten ihrer überlebenden Schwestern kehrte sie jedoch zunächst nach Griechenland zurück. Der Aufenthalt blieb nicht dauerhaft. Gemeinsam mit ihrem späteren Ehemann Israel Osmo entschied sie sich schließlich doch für die Emigration. Neben den schwierigen Bedingungen der Nachkriegszeit spielte dabei auch die Aussicht auf einen Militärdienst im sich zuspitzenden Bürgerkrieg eine Rolle.11 Osmos Lebensweg verweist auf eine Erfahrung, die viele jüdische Überlebende teilten: Die Entscheidung über den zukünftigen Lebensmittelpunkt umfasste mehrere Stationen und war auch nach der Rückkehr nach Griechenland noch nicht abgeschlossen.

Der Fall Osmo verweist zugleich auf einen weiteren Faktor. Junge jüdische Männer sahen sich nach ihrer Rückkehr häufig mit der Forderung eines Militärdienstes im sich zuspitzenden Bürgerkrieg konfrontiert. Für manche stellte dies einen zusätzlichen Grund dar, Griechenland wieder zu verlassen und sich stattdessen für die Auswanderung nach Palästina beziehungsweise später nach Israel zu entscheiden.

Während die Erfahrungen jüdischer Überlebender häufig von Fragen der Emigration geprägt waren, standen für viele ehemalige politische Häftlinge und Widerstandskämpfer andere Probleme im Vordergrund. Viele von ihnen verbanden mit ihrer Rückkehr die Hoffnung auf Anerkennung für ihren Widerstand gegen die Besatzungsmacht oder zumindest auf einen Neuanfang in Frieden. Die politische Realität des Nachkriegsgriechenlands entsprach diesen Erwartungen jedoch oft nicht.

Die Konflikte, die bereits während der Besatzungszeit bestanden hatten, setzten sich nach 1945, teils bereits in den Rücktransporten nach Griechenland fort und verschärften sich zunehmend. Statt in eine stabile Nachkriegsgesellschaft zurückzukehren, fanden sich viele Überlebende in einem Land wieder, das auf einen neuen bewaffneten Konflikt zusteuerte. In diesem Klima von Misstrauen und politischer Polarisierung gerieten ehemalige Angehörige des Widerstands nicht selten erneut unter Verdacht. Für manche bedeutete die Befreiung daher nicht das Ende politischer Unsicherheit, sondern lediglich ihren Übergang in einen neuen Kontext.

Als Heinz Kounio im Mai 1945 den amerikanischen Soldaten griechischer Herkunft zwischen den Baracken von Ebensee nach Landsleuten rufen hörte, musste die Befreiung und Heimkehr endlich greifbar erscheinen. Wenige Monate später gelang ihm tatsächlich die Rückkehr nach Thessaloniki. Für andere Überlebende führte der Weg über Bari nach Palästina, in die DP-Camps Italiens oder zunächst zurück nach Griechenland, bevor sie sich erneut zur Auswanderung entschlossen. Wieder andere fanden sich in einem Land wieder, das bereits auf einen neuen Konflikt zusteuerte.

Die Befreiung von Mauthausen markierte für die griechischen Überlebenden keinen gemeinsamen Neuanfang. Sie schuf vielmehr einen gemeinsamen Ausgangspunkt, von dem aus sich sehr unterschiedliche Lebenswege entwickelten. Gerade darin liegt die Besonderheit der griechischen Erfahrung: Die Überlebenden kehrten nicht einfach in eine Nachkriegsgesellschaft zurück, sondern in ein Land, das sich im politischen Umbruch und noch keineswegs im Frieden befand, auch wenn die deutschen Besatzer endlich abgezogen waren. Die Freiheit kam im Mai 1945. Was sie konkret bedeutete, mussten die Überlebenden jedoch erst in den Monaten und Jahren danach herausfinden.



Abbildungen

Abbildung 1: United States Holocaust Memorial Museum, Photograph Collection, Greek survivors from Ebensee on their way to repatriation, 1945, courtesy of Dorothy Pecora, URL: https://collections.ushmm.org/search/catalog/pa1137416 (Zugriff: 14.06.2026)

Abbildung 2: United States Holocaust Memorial Museum, Photograph Collection, Survivors in the destroyed Jewish cemetery of Thessaloniki, 1946, courtesy of American Jewish University, URL: https://collections.ushmm.org/search/catalog/pa1181562 (Zugriff: 14.06.2026)


Quellen

Aelion, Moshe, Interview, (14.11.2017), „Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland“, Online-Archiv, Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin/Centrum Modernes Griechenland,, URL https://archive.occupation-memories.org/de/interviews/mog085?fulltext=%22Aelion%2C%20Moshe%22 (Zugriff: 09.06.2026).

Kounio, Heinz, Interview (12.11.2016), „Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland“, Online-Archiv,

Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin/Centrum Modernes Griechenland, URL https://archive.occupation-memories.org/de/interviews/mog051?fulltext=%22Kounio%2C%20Heinz%22 (Zugriff 13.06.2026).

Kambanellis, Iakovos: Die Freiheit kam im Mai. Wien, Ephelant, 2018.

Kounio, Heinz Salvator: Ein Liter Suppe und 60 Gramm Brot. Das Tagebuch des Gefangenen 109565. Berlin, Hentrich & Hentrich, 2016.


Literatur

Bauernfeind, Moritz: Bari. The City of Transit, in: Bohus, Kata/Grossmann, Atina/Hanak, Werner/Wenzel, Mirjam (Hrsg.): Our Courage – Jews in Europe 1945–1948. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg, 2020, S. 302–313.

Fleming, K. E.: Greece – A Jewish History. Princeton, NJ: Princeton University Press, 2010.

Králová, Kateřina: Hachsharot in Greece, 1945–1949: Camps or Vocational Centers?, in: Buser, Verena/Di Renzo, Chiara (Hrsg.): Training for Aliyah: Young Jews in Hachsharot across Europe between the 1930s and Late 1940s. Issues in Contemporary Jewish History. Journal of the Fondazione CDEC, 21 (1), 2022, S. 75–102.

Kranebitter, Andreas: Zahlen als Zeugen. Soziologische Analysen zur Häftlingsgesellschaft des KZ Mauthausen. Wien, 2014.

Maršálek, Hans: Die Geschichte des Konzentrationslagers Mauthausen. Dokumentation. Wien/Linz, 1995.

Plaut, Joshua Eli: Greek Jewry in the Twentieth Century, 1913–1983. Patterns of Jewish Survival in the Greek Provinces before and after the Holocaust. Cranbury, NJ: Fairleigh Dickinson University Press, 1996.


  1. Kounio, Heinz, Interview (12.11.2016), „Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland“, Online-Archiv, Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin/Centrum Modernes Griechenland, URL https://archive.occupation-memories.org/de/interviews/mog051?fulltext=%22Kounio%2C%20Heinz%22 (Zugriff 13.06.2026). ↩︎
  2. Kambanellis, Iakovos. Die Freiheit kam im Mai. Wien, Ephelant, 2018. S. 17ff. und S. 77ff. ↩︎
  3. Kranebitter, Andreas. Zahlen als Zeugen. Soziologische Analysen zur Häftlingsgesellschaft des KZ Mauthausen. Wien, 2014. S. 234. ↩︎
  4. Maršalek, Hans. Die Geschichte des Konzentrationslagers Mauthausen: Dokumentation. Wien/Linz, 1995. S. 138. ↩︎
  5. Bauernfeind, Moritz. Bari. The City of Transit, in: Bohus, Kata/Grossmann, Atina/Hanak, Werner/Wenzel Mirjam (Hrsgg.): Our Courage – Jews in Europe 1945-48. Berlin/Boston, De Gruyter Oldenburg, 2020. S. 302-313. S. 304. ↩︎
  6. Kounio, Heinz Salvator. Ein Liter Suppe und 60 Gramm Brot. Das Tagebuch des Gefangenen 109565. Berlin, Hentrich & Hentrich, 2016. S. 237. ↩︎
  7. Aelion, Moshe, Interview, (14.11.2017), „Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland“, URL: https://archive.occupation-memories.org/de/interviews/mog085?fulltext=%22Aelion%2C%20Moshe%22 (Zugriff: 09.06.2026). ↩︎
  8. Kounio, Heinz, Interview (12.11.2016), „Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland“. ↩︎
  9. Plaut, Joshua Eli: Greek Jewry in the Twentieth Century, 1913-1983. S. 71. ↩︎
  10. Fleming, K.E: Greece – a Jewish History. S. 167. ↩︎
  11. Kralova, Katerina: Hachsharot in Greece, 1945-1949. S. 90-91. ↩︎

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